Über mich

Hier erfahren Sie mehr über mich, meinen beruflichen Werdegang und meine Forschungsinteressen.

Sebastian Gulden

Ich wurde 1983 in Ingolstadt geboren, bin verheiratet und lebe seit 2008 in Nürnberg.

 

2008 habe ich mein Magisterstudium der Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Romanistik mit Schwerpunkt Italienisch an der Universität Bamberg abgeschlossen.

 

Während meines Studiums war ich von 2005 bis 2008 für das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege tätig. Im Rahmen meiner Beschäftigung habe ich eine denkmalpflegerische Kartierung des Bamberger Stadtgebiets angefertigt. Die Ergebnisse flossen in das Inventarisationsprojekt »Die Kunstdenkmäler von Bayern — Stadt Bamberg« ein.

 

2008 bis 2019 war ich Mitglied der Graduiertenschule »Digitale Computerrekonstruktion polychromer Farbfassungen« (Prof. Dr. Achim Hubel, Dr. Friedrich Fuchs, Prof. Dr. Christoph Schlieder), die sich der digitalen Rekonstruktion der Farbfassungen gotischer Skulpturen im Regensburger Dom widmete.

 

Von 2009 bis 2012 war ich am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg tätig, zunächst bei der Neukonzeption der Dauerausstellung »Renaissance, Barock, Aufklärung«. Im Rahmen des Leibniz-Forschungsprojekts »Der frühe Dürer«, das 2012 in der gleichnamigen Sonderausstellung mündete, habe ich das nachbarschaftliche Umfeld des Künstlers Albrecht Dürer in Nürnberg erforscht und ein Präsentationskonzept für die Sonderausstellung entwickelt.

 

Nach der Festanstellung als Leiter der Abteilung Marketing bei der terraplan-Gruppe in Nürnberg habe ich mich 2014 als Denkmalpflegerischer Gutachter, Kunsthistoriker und Bauforscher selbständig gemacht.

 

Ich bin Mitglied des Verbands Deutscher Kunsthistoriker, der Stadtbild-Initiative Nürnberg, des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg und des Vereins Nürnberger Epitaphienkunst und -kultur.

Schwerpunkte meiner Forschung

Architektur, Architekturtheorie und Denkmalpflege des 19. und 20. Jahrhunderts

Architekten und Architekturtheoretiker des 19. Jahrhunderts stellten die Weichen für den modernen Städtebau, die Baukunst und Denkmalpflege. Diese entscheidende Epoche der Architekturgeschichte steht mit ihren baulichen Zeugnissen im Mittelpunkt meiner Forschungsinteressen.

Architektur und Städtebau der Nachkriegszeit, insbesondere der 1950er und 1960er Jahre

Noch immer genießt die Baukunst der Nachkriegszeit vielfach keinen guten Ruf, gilt als pseudomodern, hässlich, banal. Ihre Denkmale, gerade die hochwertigen, sind im Schwinden begriffen. Zeit, sie zu erforschen, zu dokumentieren und sich für ihren Erhalt stark zu machen.

Bauliche Entwicklung der Stadt Nürnberg zwischen 1806 und heute

Die Nürnberger Altstadt ist spannend, die Vorstädte – so finde ich – noch mehr. Im Rahmen meiner Forschungen spüre ich der Entwicklung Nürnbergs, seiner Verkehrswege, Bauten und Grünanlagen außerhalb der Stadtmauern nach.

Denkmaltopographie und Denkmalpflegerischer Erhebungsbogen

Denkmale stehen in enger Beziehung zur Landschaft und der Siedlung, in der sie liegen. Den Denkmalen und ihren Wechselwirkungen mit der Umgebung gilt mein besonderes Interesse.

 

 

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